Mediation

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Zur Lösung komplexer und auch im geschäftlichen Leben oft emotional belasteter Konflikte hat sich Mediation in den vergangenen Jahren als äußerst effizient erwiesen.

„Wer Konflikte lösen will, muss beginnen zu kommunizieren“

Als Mediator fungiert Michael Reinberg als „allparteiliche“ Person mit Ihnen und Ihrem Konfliktpartner. Im direkten Gespräch moderiert Michael Reinberg die Medianten auf deren Weg zur Lösungsfindung.

 

 

Was ist Mediation?

Das österreichische Zilvilrechtsmediationsgesetz (BGBl. I Nr. 29/2003) definiert Mediation als eine auf Freiwilligkeit der Parteien beruhende Tätigkeit, bei der ein fachlich ausgebildeter, neutraler Vermittler (Mediator) mit anerkannten Methoden die Kommunikation zwischen den Parteien systematisch mit dem Ziel fördert, eine von den Parteien selbst verantwortete Lösung ihres Konfliktes zu ermöglichen.

Mediation ist eine Prozessbegleitung hin zu Lösungen ....

Mediation ist also einerseits ein wissenschaftlich ausgeklügelter Prozess, bei welchem in mehreren Phasen Instrumente der Soziologie, der Psychologie und der Kommunikationswissenschaften zum Einsatz gebracht werden. Zwei oder auch mehrere Menschen, welche zu einem Konflikt den Ausweg selbst nicht mehr so leicht finden können, lassen sich also von einem Mediator oder einer Mediatrix zurück auf den Weg des Miteinanders begleiten. Die Idee dahinter, dass eine außenstehende Person dabei hilft, wieder Balance in die Gespräche zu bringen und damit ein Klima der Sicherheit zu vermitteln, in welchem Wertschätzung wieder möglich wird ohne das eigene Gesicht zu verlieren.

Anforderungen an einen Mediator und eine Mediatorin

Die Person des Mediators muss der Allparteilichkeit und Neutralität verschrieben sein und über eine breit gefächerte Ausbildung mit juristischen, psycho-sozialen und kommunikationswissenschaftlichen Aspekten verfügen. Es muss von Beginn an die Möglichkeit bestehen, sich anzuvertrauen. Die Vertrauensebene zu diesem Profi stellt nicht nur eine wertvolle Basis fr die für die Öffnung erforderliche Sicherheit dar, sondern strahlt innerhalb des Mediationssettings auch auf die Beziehungsebene zwischen den Medianden aus. Stehen sich die Konfliktparteien am Beginn einer Mediation noch in einer von Spannungen belasteten Beziehung gegenüber, so wirken bereits bald die jeweils zum Mediator aufgenommenen Beziehungen des Vertrauens positiv auf jene zwischen den Konfliktparteien. Auf dieser Ebene werden auch die während des Prozesses vom Mediator gesetzten Interventionen übertragen: die zu Beginn der Mediation bestehende Ohnmacht in Kommunikation, Empathie und Lösungsfindung wird mit der diesbezüglichen Macht des Mediators, genau diese Fähigkeiten einzusetzen, ausgeglichen.

Es ist dabei jedoch seitens des Mediators genau darauf zu achten, dass Triangulationsversuche (also Versuche, auf die Seite einer Konfliktpartei gezogen zu werden in Form einer Koalition gegen die andere Seite) in wertschätzender Weise etwa durch Umdeutungen zurückgewiesen werden, um die Ausbalanciertheit des Wirkens aufrechtzuerhalten.

(Source Gaugl Skript LV1)